Zum Inhalt springen
ENTSCHEIDUNGLesezeit 11 Min.

GEO-Agentur oder inhouse? Was sich für den Mittelstand rechnet

GEO inhouse umsetzen oder eine Agentur beauftragen? Die Antwort hängt davon ab, welche Rollen Sie bereits besetzt haben und wie schnell Sie Ergebnisse brauchen. Dieser Artikel vergleicht Kompetenzen, Tools, Gehälter und Risiken und zeigt, wann inhouse, Agentur oder ein Hybrid-Modell sich für den Mittelstand rechnet.

Henning Hartmann
Henning HartmannCo-Gründer · Beratung und Kundenentwicklung · Aktualisiert

1. Die Kurzantwort: Agentur, inhouse oder hybrid?

Für die meisten Mittelständler rechnet sich beim Einstieg in GEO eine Agentur oder ein Hybrid-Modell eher als ein komplett eigenes Team. GEO verlangt vier Kompetenzen gleichzeitig: Technik und SEO, Content, Digital-PR sowie Daten und Monitoring. Allein ein SEO-Manager und ein Content-Manager kosten in Deutschland zusammen rund 80.000 Euro Bruttogehalt im Jahr, bevor Tools, PR und Lohnnebenkosten dazukommen. Inhouse lohnt sich, wenn Sie diese Rollen bereits besetzt haben und GEO als Daueraufgabe verankern wollen. Eine Agentur lohnt sich, wenn Sie schnell eine belastbare Baseline brauchen und das Know-how fehlt. Das Hybrid-Modell verbindet beides: Strategie, Monitoring und Autoritätsaufbau extern, Fachwissen und Freigaben intern.

Dieser Artikel zeigt, welche Rollen Sie brauchen, was Tools und Personal kosten, wo die Risiken liegen und wie Sie mit einer Checkliste zu einer klaren Entscheidung kommen.

Warum die Frage jetzt auf den Tisch gehört

Laut einer Gartner-Umfrage unter 645 B2B-Käufern haben bereits 45 Prozent beim letzten Kauf generative KI genutzt, vor allem zur Anbieterrecherche (Gartner, 2026). Die Frage ist also nicht mehr, ob Sie GEO betreiben. Die Frage ist, wer es macht.

2. Was GEO im Alltag an Arbeit bedeutet

Bevor Sie Kosten vergleichen, sollten Sie wissen, welche Arbeit tatsächlich anfällt. GEO ist kein einmaliges Projekt wie ein Website-Relaunch. Es ist ein laufender Prozess mit fünf Arbeitsbereichen. Sichtlabs fasst sie in der Sichtformel™ zusammen.

  • Technik und SEO als Fundament: Crawlbarkeit für KI-Crawler, strukturierte Daten, saubere Indexierung. Ohne diese Basis greifen alle anderen Maßnahmen schlechter. Mehr dazu im Vergleich GEO vs. SEO.
  • Entity: Ihre Marke, Ihre Produkte und Ihre Köpfe müssen als eindeutige Entitäten erkennbar sein. Das betrifft Schema.org, Unternehmensprofile, Verzeichnisse und konsistente Angaben überall im Netz.
  • Content: Seiten, die Fragen Ihrer Zielkunden direkt und belegbar beantworten. Wie das aussieht, zeigt der Leitfaden zu Citation-Ready Content.
  • Autorität: Erwähnungen in Fachmedien, Branchenportalen und Verbänden. KI-Systeme vertrauen externen Quellen mehr als Ihrer eigenen Website.
  • Monitoring: Regelmäßige Messung, wie oft und wie positiv KI-Systeme Ihre Marke nennen. Die zentrale Kennzahl ist der KI Share of Voice.

Die ersten drei Bereiche kennen viele Marketingabteilungen aus der SEO-Arbeit. Autorität und Monitoring sind meist neu. Genau dort entscheidet sich, ob inhouse funktioniert.

3. Welche Kompetenzen und Rollen Sie brauchen

GEO ist Teamarbeit. Eine einzelne Person kann den Einstieg machen, aber selten alle Bereiche dauerhaft in guter Qualität abdecken.

Rolle Aufgabe in GEO Im Mittelstand typischerweise vorhanden?
SEO und Technik Strukturierte Daten, Crawler-Zugriff, Indexierung, interne Verlinkung Teilweise, oft über Webagentur oder IT
Content Fachartikel, FAQ, Vergleichsseiten, Aktualisierung bestehender Inhalte Häufig, aber mit Fokus auf Vertrieb und Social Media
PR und Digital-PR Platzierungen in Fachmedien, Gastbeiträge, Verbands- und Verzeichnispflege Selten als eigene Rolle
Daten und Monitoring Prompt-Set pflegen, Messungen auswerten, Wettbewerber beobachten, Reporting Fast nie
Fachexperten Wissen liefern, Inhalte prüfen, als zitierbare Köpfe auftreten Immer vorhanden, aber selten mit Zeit

Die letzte Zeile ist wichtig. Ohne Ihre Fachexperten funktioniert GEO weder inhouse noch mit Agentur. Eine Agentur kann Struktur, Methode und Reichweite liefern. Das fachliche Wissen kommt aus Ihrem Unternehmen.

Die typische Lücke

In vielen mittelständischen Unternehmen gibt es eine Marketingperson oder ein kleines Team, das Website, Messen, Social Media und Vertriebsunterlagen betreut. SEO läuft nebenher oder über einen Dienstleister. Für GEO fehlen dann vor allem zwei Dinge: Zeit für Autoritätsaufbau und eine Methode für verlässliche Messung.

4. Tools und Messaufwand

Der Messaufwand wird beim Thema GEO inhouse am häufigsten unterschätzt. Der Grund ist einfach: KI-Antworten sind nicht stabil.

Warum eine einzelne Abfrage nichts aussagt

SparkToro und Gumshoe.ai haben rund 600 Freiwillige 12 identische Prompts fast 3.000 Mal in ChatGPT, Claude und Googles KI eingeben lassen. Die Wahrscheinlichkeit, zweimal dieselbe Markenliste zu erhalten, lag unter 1 zu 100. Dieselbe Liste in derselben Reihenfolge kam nur in etwa 1 von 1.000 Fällen vor (Search Engine Land, 2026). Gleichzeitig tauchten einzelne Marken in 60 bis 90 Prozent der Antworten zu einer Suchabsicht auf. Die Studie folgert: Häufigkeit ist aussagekräftig, Position kaum.

Für Sie heißt das: Wer einmal im Monat fünf Fragen in ChatGPT eintippt, misst Zufall. Belastbare Werte entstehen erst, wenn dieselben Prompts wiederholt über mehrere Systeme abgefragt und statistisch ausgewertet werden.

Rechenbeispiel Messvolumen

Angenommen, Sie definieren 50 relevante Prompts, prüfen sie in vier KI-Systemen und wiederholen jede Abfrage dreimal. Dann entstehen pro Messrunde 600 Antworten, die gelesen, kategorisiert und mit Wettbewerbern verglichen werden müssen. Manuell ist das kaum dauerhaft machbar. Deshalb brauchen Inhouse-Teams in der Regel ein Monitoring-Tool. Wie Sie ein sinnvolles Prompt-Set aufbauen, zeigt die Prompt-Landkarte.

Was Monitoring-Tools kosten

Der Markt für AI-Visibility-Tools ist jung, und die Preismodelle ändern sich häufig. Die folgende Übersicht nennt nur öffentlich angegebene Preise mit Quelle.

Tool Öffentlich genannter Preis Umfang laut Quelle
Otterly.AI Lite 29 US-Dollar pro Monat (Capterra) 15 Prompts
Otterly.AI Standard 189 US-Dollar pro Monat (Capterra) 100 Prompts
Otterly.AI Premium 489 US-Dollar pro Monat (Capterra) 400 Prompts
Semrush AI Visibility Toolkit 99 US-Dollar pro Monat (Semrush) Pro Domain, u. a. Google AI Mode und ChatGPT
AthenaHQ Starter 295 US-Dollar pro Monat (Semrush, Juli 2026) Share of Voice, Mention Rate, Citation Rate

Bei Otterly.AI decken die Basispakete Google AI Overviews, ChatGPT, Perplexity und Microsoft Copilot ab. Gemini, Google AI Mode und Claude sind kostenpflichtige Zusatzoptionen (Otterly.AI Hilfe-Center). Prüfen Sie also vor dem Kauf, ob die Systeme enthalten sind, die Ihre Zielgruppe tatsächlich nutzt.

Ein Tool ersetzt keine Auswertung. Es liefert Rohdaten. Jemand muss daraus ableiten, welche Inhalte fehlen, welche Quellen Wettbewerber stärken und welche Maßnahme als Nächstes kommt.

5. Was ein Inhouse-Team kostet

Die größte Kostenposition beim Inhouse-Modell ist Personal. Die folgenden Werte sind Bruttojahresgehälter in Deutschland.

Rolle Mittelwert Spanne Quelle
SEO-Manager/in 41.800 Euro 35.200 bis 50.100 Euro Stepstone
Senior SEO-Manager/in 48.700 Euro 41.400 bis 58.900 Euro Stepstone
Content Manager/in 38.800 Euro 32.500 bis 47.000 Euro Stepstone
PR-Manager/in 47.700 Euro 39.500 bis 56.800 Euro Stepstone

Andere Gehaltsportale kommen zu höheren Werten. Gehalt.de nennt für SEO-Manager eine mittlere Spanne von 44.370 bis 55.663 Euro im Jahr (Gehalt.de) und für Content-Manager 39.489 bis 49.540 Euro (Gehalt.de). Region, Erfahrung und Unternehmensgröße machen große Unterschiede.

Rechenbeispiel: minimales GEO-Team

Ein schlankes Inhouse-Setup besteht aus einem SEO-Manager und einem Content-Manager. Mit den Stepstone-Mittelwerten ergibt das 80.600 Euro Bruttogehalt pro Jahr. Dazu kommen:

  • Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung und weitere Lohnnebenkosten
  • ein Monitoring-Tool, zum Beispiel Otterly.AI Standard mit 189 US-Dollar pro Monat, also 2.268 US-Dollar im Jahr
  • Zeit für Recruiting und Einarbeitung, bevor das Team produktiv arbeitet
  • Kapazität für Digital-PR, die in diesem Setup noch fehlt

Mit einer zusätzlichen PR-Rolle steigt die Gehaltssumme nach Stepstone-Mittelwerten auf 128.300 Euro im Jahr. Dafür bekommen Sie ein Team, das GEO dauerhaft im Unternehmen verankert. Das ist ein echter Vorteil, wenn Sie die Kapazität langfristig auslasten können.

Die versteckte Kostenposition

Neben Gehältern und Tools kostet das Inhouse-Modell vor allem Lernzeit. GEO ist eine junge Disziplin, Methoden und KI-Systeme ändern sich laufend. Ein neues Team braucht Monate, bis Messung, Content und Autoritätsaufbau ineinandergreifen. In dieser Zeit sammeln Wettbewerber, die schon aktiv sind, weiter Erwähnungen in KI-Antworten.

6. Was eine Agentur leistet und wo ihre Grenzen liegen

Eine spezialisierte GEO-Agentur bringt Methode, Tools und Erfahrung aus vielen Projekten mit. Sie startet ohne Recruiting und ohne Lernkurve. Was eine GEO-Agentur im Detail übernimmt, beschreibt der Artikel Was macht eine GEO-Agentur?.

Die typischen Vorteile:

  • Schneller Start: Baseline-Messung und erste Maßnahmen beginnen ohne Stellenausschreibung.
  • Alle Kompetenzen aus einer Hand: Technik, Content, Digital-PR und Monitoring sind abgedeckt.
  • Vergleichswerte: Eine Agentur sieht, was über mehrere Projekte hinweg wirkt und was nicht.
  • Messinfrastruktur: Monitoring über mehrere KI-Systeme ist bereits aufgebaut.

Die Grenzen sind genauso klar. Eine Agentur kennt Ihre Produkte nie so gut wie Ihre Fachabteilung. Wissen, das extern aufgebaut wird, bleibt teilweise extern. Und Sie sind auf Abstimmung angewiesen: Ohne schnelle Freigaben und Zugriff auf Fachexperten verlangsamt sich jede Agentur.

Achten Sie bei der Auswahl auf drei Punkte. Erstens: Die Agentur misst über mehrere KI-Systeme und erklärt, wie sie mit schwankenden Antworten umgeht. Zweitens: Sie verspricht keine garantierten Nennungen, denn KI-Systeme arbeiten nicht deterministisch. Drittens: Sie arbeitet nicht gleichzeitig für Ihren direkten Wettbewerber. Sichtlabs betreut deshalb nur einen Kunden pro Branche und Region.

7. Wann inhouse sinnvoll ist

GEO inhouse umzusetzen ist eine gute Entscheidung, wenn mehrere der folgenden Punkte zutreffen:

  • Sie haben bereits mindestens eine erfahrene SEO-Person und eine Content-Person im Team.
  • Ihr Marketing hat freie Kapazität und nicht nur den Wunsch nach mehr Aufgaben.
  • Sie haben Kontakte zu Fachmedien, Verbänden und Branchenportalen oder bauen sie gezielt auf.
  • Ihre Geschäftsführung akzeptiert eine längere Lernphase, bevor Ergebnisse sichtbar werden.
  • Sie wollen GEO als dauerhafte Kernkompetenz im Unternehmen halten, etwa weil Ihr Markt stark auf digitale Recherche setzt.

Ein guter erster Schritt ist ein eigener Schnelltest. Mit dem KI-Selbsttest sehen Sie, wie Ihre Marke in KI-Antworten heute erscheint, und ob Ihr Team die Ergebnisse sinnvoll interpretieren kann.

8. Wann eine Agentur sinnvoll ist

Eine Agentur ist die bessere Wahl, wenn diese Situation auf Sie zutrifft:

  • Ihr Marketingteam ist klein und bereits ausgelastet.
  • Es fehlt Erfahrung mit Digital-PR und Prompt-Monitoring.
  • Wettbewerber werden in KI-Antworten bereits genannt, Sie nicht.
  • Sie brauchen in kurzer Zeit belastbare Zahlen für eine Budgetentscheidung.
  • Sie wollen kein festes Personal für ein Thema aufbauen, dessen Umfang Sie noch nicht kennen.

Gerade im Mittelstand ist der letzte Punkt entscheidend. Eine Agentur lässt sich skalieren und beenden. Eine Festanstellung nicht so einfach.

9. Das Hybrid-Modell: oft der realistische Mittelweg

Für viele Unternehmen ist die Antwort weder rein inhouse noch rein extern. Im Hybrid-Modell teilen Sie die Arbeit nach Stärken auf.

Aufgabe Intern Agentur
Fachwissen und Freigaben Ja Nein
Strategie und Prompt-Set Mitwirkung Federführung
Technik und strukturierte Daten Umsetzung durch IT oder Webagentur Vorgaben und Prüfung
Content Fachinput, teilweise Erstellung Struktur, Redaktion, Optimierung
Digital-PR und Autorität Kontakte einbringen Planung und Platzierung
Monitoring und Reporting Ergebnisse nutzen Messung und Auswertung

Das Hybrid-Modell funktioniert gut, wenn intern eine feste Ansprechperson benannt ist, die Entscheidungen treffen kann. Ein weiterer Vorteil: Ihr Team lernt im laufenden Projekt mit. Wenn Sie später mehr inhouse übernehmen wollen, ist das Wissen bereits teilweise im Haus.

10. Risiken beider Wege

Beide Modelle haben Risiken. Wer sie kennt, kann sie begrenzen.

Risiko Inhouse Agentur
Messfehler Hoch, wenn ohne Wiederholungen und ohne Tool gemessen wird Gering, wenn Methode transparent ist
Kapazitätsengpass Hoch, GEO wird vom Tagesgeschäft verdrängt Gering, solange Freigaben intern schnell laufen
Wissensverlust Mittel, bei Kündigung einer Schlüsselperson Mittel, bei Ende der Zusammenarbeit ohne Dokumentation
Fachliche Tiefe Gering, Fachwissen liegt im Haus Mittel, abhängig von interner Zuarbeit
Interessenkonflikt Keiner Möglich, wenn die Agentur Wettbewerber betreut
Fixkosten Hoch, Personal ist langfristig gebunden Flexibel, abhängig vom Vertragsmodell

Ein Risiko betrifft beide Wege gleich: zu frühes Aufgeben. KI-Sichtbarkeit baut sich über Erwähnungen in vielen Quellen auf. Wer nach wenigen Wochen ohne sichtbaren Effekt stoppt, hat meist nur das Fundament gelegt.

11. Entscheidungs-Checkliste

Beantworten Sie die folgenden Fragen mit Ja oder Nein. Die Auswertung steht darunter.

  1. Gibt es im Team eine erfahrene Person für SEO und Technik?
  2. Gibt es eine Person, die regelmäßig fachliche Inhalte schreibt?
  3. Hat Ihr Marketing Kontakte zu Fachmedien oder Branchenportalen?
  4. Können Sie KI-Antworten über mehrere Systeme regelmäßig und mit Wiederholungen messen?
  5. Hat Ihr Team jede Woche feste Zeit für GEO, ohne andere Aufgaben zu streichen?
  6. Akzeptiert die Geschäftsführung eine Lernphase von mehreren Monaten?
  7. Wollen Sie GEO langfristig als Kernkompetenz im Haus halten?

Auswertung:

  • 6 bis 7 Mal Ja: Inhouse ist realistisch. Eine externe Baseline-Messung kann trotzdem helfen, den Startpunkt sauber festzulegen.
  • 3 bis 5 Mal Ja: Das Hybrid-Modell passt wahrscheinlich am besten. Schließen Sie die fehlenden Bereiche extern.
  • 0 bis 2 Mal Ja: Eine Agentur ist der schnellere Weg. Der Aufbau eigener Rollen wäre ein eigenes Projekt.
Unser Rat aus der Praxis

Entscheiden Sie nicht auf Basis von Bauchgefühl. Messen Sie zuerst, wo Ihre Marke in ChatGPT, Claude, Perplexity und Gemini heute steht. Erst mit dieser Baseline wissen Sie, wie groß die Lücke ist und wie viel Aufwand sie rechtfertigt.

12. Nächste Schritte

Wenn Sie sich unsicher sind, welcher Weg zu Ihrem Unternehmen passt, beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme. Im kostenlosen AI Visibility Audit messen wir, wie oft und in welchem Kontext Ihre Marke in KI-Antworten erscheint und welche Wettbewerber dort bereits genannt werden. Auf dieser Grundlage besprechen wir im Erstgespräch offen, ob inhouse, Agentur oder hybrid für Sie sinnvoll ist. Auch wenn die Antwort lautet, dass Ihr Team es selbst umsetzen kann.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren

13. Häufig gestellte Fragen

Kann man GEO selber machen?

Ja, GEO lässt sich inhouse umsetzen, wenn vier Kompetenzen vorhanden sind: SEO und Technik, Content, Digital-PR sowie Daten und Monitoring. Die meisten mittelständischen Teams decken SEO und Content teilweise ab, aber selten Digital-PR und verlässliches Prompt-Monitoring. Ohne diese beiden Bereiche bleibt GEO inhouse meist bei der Optimierung der eigenen Website stehen, während KI-Systeme stark auf externe Quellen achten.

Was kostet ein Inhouse-Team für GEO?

Ein minimales Team aus SEO-Manager und Content-Manager kostet nach Stepstone-Mittelwerten rund 80.600 Euro Bruttogehalt im Jahr (Stepstone SEO, Stepstone Content). Dazu kommen Lohnnebenkosten, ein Monitoring-Tool und Einarbeitungszeit. Mit einer zusätzlichen PR-Rolle steigt die Gehaltssumme auf rund 128.300 Euro im Jahr.

Welche Tools brauche ich für GEO inhouse?

Sie brauchen vor allem ein Tool, das KI-Antworten über mehrere Systeme wiederholt abfragt und auswertet. Öffentlich genannte Preise liegen zum Beispiel bei 29 bis 489 US-Dollar pro Monat für Otterly.AI (Capterra) und 99 US-Dollar pro Monat und Domain für das Semrush AI Visibility Toolkit (Semrush). Prüfen Sie vor dem Kauf, welche KI-Systeme im Paket enthalten sind.

Warum reicht es nicht, ChatGPT selbst ab und zu zu fragen?

Weil KI-Antworten stark schwanken. In einer Studie von SparkToro und Gumshoe.ai lag die Wahrscheinlichkeit, zweimal dieselbe Markenliste zu erhalten, unter 1 zu 100 (Search Engine Land, 2026). Aussagekräftig ist nur, wie häufig eine Marke über viele wiederholte Abfragen und mehrere KI-Systeme hinweg genannt wird.

Was ist ein Hybrid-Modell bei GEO?

Im Hybrid-Modell teilen sich Unternehmen und Agentur die GEO-Arbeit nach Stärken auf. Das Unternehmen liefert Fachwissen, Freigaben und Kontakte. Die Agentur übernimmt Strategie, Monitoring, Digital-PR und die Struktur der Inhalte. Das Modell eignet sich für Mittelständler, die SEO und Content teilweise selbst abdecken, aber keine Erfahrung mit Prompt-Monitoring und Autoritätsaufbau haben.

14. Weiterführende Ressourcen

Henning Hartmann
ÜBER DEN AUTORHenning HartmannCo-Gründer · Beratung und Kundenentwicklung

2018 Mitgründer von Gekko Marketing, 2026 Mitgründer von Sichtlabs. Begleitet Geschäftsführer und Marketingverantwortliche vom ersten Audit bis zur laufenden Betreuung.

Mehr über das Team →
SICHTLABS NEWSLETTER · EINMAL IM MONAT

Was sich bei KI-Suche ändert. Kurz, mit Quellen.

  • Was sich bei ChatGPT, Claude, Perplexity, Gemini und Google AI Overviews geändert hat
  • Neue Studien und Zahlen zur KI-Sichtbarkeit, mit Quellen
  • Was das konkret für B2B-Unternehmen bedeutet, in 5 Minuten gelesen
Mehr zum Newsletter und Archiv →

Einmal im Monat, kostenlos, jederzeit abbestellbar. Mit der Anmeldung willigen Sie ein, dass wir Ihnen den Sichtlabs Newsletter und gelegentlich Hinweise auf Angebote von Sichtlabs per E-Mail schicken. Sie bekommen zuerst eine Bestätigungsmail (Double-Opt-in). Details in der Datenschutzerklärung.

WEITERLESEN

Das könnte Sie auch interessieren

Alle Artikel im GEO-Wissen →
STRATEGIEGEO vs. SEOLesezeit: 14 Min.
B2B-STRATEGIEKI-Sichtbarkeit für B2B-UnternehmenLesezeit: 18 Min.
VOM WISSEN ZUM ERGEBNIS

Lesen ist der erste Schritt. Gemessen werden ist der zweite.

Im kostenlosen Erstgespräch zeigen wir Ihnen, wo Ihr Unternehmen in ChatGPT, Claude, Perplexity und Google AI Overviews heute steht und wer stattdessen genannt wird.

Kostenloses Erstgespräch vereinbaren 45 Minuten · unverbindlich · nur ein Kunde pro Branche und Region